Ernst Ströer

The Drumming of the Gods

Die Rhythmik Südindiens für Außerindische

Talas dirigieren

Solkattu sprechen

Korvais komponieren

Format DIN A4
204 Seiten
Ringbuchheftung
€ 24,-
ISBN 978-3-00-060158-3
© 2018 Hans Peter und Ernst Ströer Musikverlag

 

 

The Drumming of the Gods

bietet einen leicht verständlichen, klar strukturierten Einstieg in die Welt der südindischen Rhythmik.

Schritt für Schritt erfährst du, wie du aus diesem unerschöpflichen rhythmischen System uraltes Wissen, Fertigkeiten und Ordnungsprinzipien herausdestillieren kannst, die nützlich und inspirierend, vielleicht sogar wegweisend für dich sein können - auch dann, wenn du dich überwiegend außerhalb der indischen Tradition bewegst.

Das Buch eignet sich für alle, die

- ihr rhythmisches Empfinden trainieren und schärfen wollen

- auf der Suche nach Inspiration für das eigene Spiel, die eigenen Kompositionen sind

- die indische Drumsilbensprache Solkattu von Grund auf lernen und verstehen wollen

- in ihrem Spiel oder ihren Kompositionen indische und westliche Elemente kombinieren wollen

- immer schon wissen wollten, was Talas, Gathis, Moras, Korvais sind

- ungerade Metren, Quintolen, Septolen, Novemolen souverän meistern wollen

260 Etüden und Übungen zum Sprechen und Spielen, klar geordnet, von ganz einfach bis sehr schwierig, führen Dich Schritt für Schritt zum sicheren rhythmischen Empfinden.

Das Besondere: Alle Übungen sind in Solkattuschrift verfasst. Ein cleveres Hilfssystem stellt sicher, dass Du alles richtig machst.

Die Einleitung gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der südindischen Rhythmik und ihre Besonderheiten.

Im ersten Kapitel befassen wir uns mit dem System der Talas. Talas bilden die Grundlage für alle rhythmischen Vorgänge, vergleichbar dem „Takt“ in der westlichen Musik. Eine Tala wird mit speziellen Handbewegungen „dirigiert“, die ihren Verlauf und das Tempo signalisieren.

Du lernst die wichtigsten Talas kennen - und wie man sie dirigiert.

Im zweiten Kapitel machen wir uns Schritt für Schritt mit dem Wortschatz der Drumsilbensprache Solkattu vertraut.

Solkattu, eine Art indisches Beat Boxing, ist ein besonders intuitives Medium zum Lernen, Üben und Wiedergeben von rhythmischen Vorgängen.

Im dritten Kapitel trainieren wir die Verknüpfung von Bewegungen (beim Dirigieren einer Tala) mit dem rhythmischen Sprechen von Solkattu. Darin liegt ein fundamentales Prinzip der Rhythmik Südindiens.

Dieses Prinzip kannst du auch anwenden, wenn du den Rhythmus, den du auf einem Instrument spielst, gleichzeitig sprechen willst - und umgekehrt!

Mit Hilfe von 260 Übungen und Etüden gewinnst du Überblick und Sicherheit im Umgang mit ungewohnten Metren sowie mit Quintolen, Septolen und Nonemolen, die in der indischen Musik so alltäglich sind wie in der westlichen Musik Viertel oder Triolen.

Dies alles macht die Rhythmik Südindiens zugleich zu einem genialen Werkzeug für die Eichung deiner inneren Uhr. Es gibt kein besseres Workout für Rhythmusgefühl, Unabhängigkeit und Tempoempfindung!

Im vierten Kapitel befassen wir uns mit verschiedenen rhythmischen Strukturen aus Wörtern und Silben des Solkattu. Anhand von Arudis, Moras, Korvais und Yathis lernst du grundlegende Bauprinzipien der südindischen Rhythmik kennen.

Mit ihrer Hilfe wird das Komponieren zu einer neuen Erfahrung - denn mit Wörtern gehen wir anders um als mit Noten!

Im fünften Kapitel findest du Korvai Lessons zum Nachsprechen und Dirigieren.

Du lernst, in Solkattuschrift verfasste, komplexe Strukturen zu meistern.

Am Ende des Kapitels gibt es eine Menge Anregungen zum weiteren Experimentieren mit Solkattu. Dabei geht es um Unabhängigkeit, asymmetrische Takte, Polyrhythmik und vieles mehr.

Im sechsten Kapitel verlassen wir die traditionellen Pfade und wenden Solkattu auf Polymetren wie 3 gegen 4 , 4 gegen 5, 5 gegen 7 usw. an.

Mit einem kleinen Trick kannst du dir dank Solkattu auch die kompliziertesten Polymetren leicht vergegenwärtigen und einprägen. Hier endet das Buch - nicht aber der Weg, den dir die Rhythmik Südindiens eröffnet. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich.

 

 

 

musikhorbuchfina

Ströer Bros.

Das MusikHörBuch
Vom passiven zum aktiven Musikgenuss
240 Seiten
Klappenbroschur
13,5 x 21,5 cm
€ 14,95 [D] / sFr 27,90* / € 15,40 [A]
ISBN 978-3-7957-0183-3 (ED 20398)
Warengruppe: 1.962

 

Musik hören kann natürlich jeder, eben so wie Wein trinken. Doch der Genuss lässt sich erheblich steigern – ganz gleich, welche Musik man gerne hört. Das MusikHörBuch zeigt, wie das geht. In allgemein verständlicher Sprache erklärt es:

die raffiniertesten Methoden zur Auswahl passender Musik für alle Lebenslagen

die beste Strategie zur Weiterentwicklung der eigenen musikalischen Vorlieben

die wichtigsten Kniffe, um die Freude am Musikhören zu steigern

die häufigsten Fehler beim Musik hören und wie man sie vermeidet.

Ob auf musikalischen Expeditionen, Zeitreisen und Musikverkostungen, ob beim Hören mit imaginärem Stethoskop oder bei der Entdeckung der »Anatomie« eines Musikstücks – dem Leser eröffnen sich neue, unerwartete Einblicke in den Kosmos der Musik und damit in seine ganz eigene Hörwelt.

Das Buch ist im Schott-Verlag, Mainz erschienen.

Buchbesprechung aus der Zeitschrift STICKS 07/2008

weitere Presse / Medienstimmen:

"... eine Grundlagenarbeit ... eine Mischform aus anekdotisch durchzogenem Ratgeber und wissenschaftlich fundiertem Reiseführer in die Gefilde der Hörkultur ... so ernsthaft wie nötig und unterhaltsam wie möglich." (Ralf Dombrowski / SZ)

"Die Brüder Ernst und Hans Ströer, beide seit 25 Jahren in vielfältiger Weise im Musikgeschäft tätig, haben hier ein Werk geschaffen, das in keinem Bücherregal fehlen sollte. Egal wie mehr oder minder erfolgreich die musikalische Ausbildung in Kindheit und Jugend verlaufen ist, verstehen es die Autoren, den echten Wert der Musik jedem nahezubringen, der sich vielleicht als unmusikalisch bezeichnet. Dabei geraten sie in höchst freundlicher Weise nie auf eine populärwissenschaftliche Schieflage, die Fachleute verstimmen könnte. Der Inhalt vom Hörenlernen von Musik (z.B. Tempo, Besetzung, Dynamik etc.) wird ergänzt durch einen Ausflug in die Kompositionswerkstatt - plastische Vergleiche mit Situationen des täglichen Lebens tragen zum Verständnis bei, die Autoren beschränken sich - im Gegensatz zu anderen Werken - auch nicht auf Symphonik und das "klassische Konzert". Viele Vorschläge für Musiktitel zum Hören, welche den geschriebenen Text "hörbar" machen, fehlen nicht. - Für "unmusikalische" Musikliebhaber und auch Musikschüler bestens geeignet und allen Beständen nachdrücklich empfohlen!" (Gertraud Roth / Borromäusverein)

"Das MusikHörBuch holt wirklich jeden ab, auch wenn er glaubt, Musik schon sehr gut zu kennen, auch wenn er sich eines großen CD-Schranks bedienen kann, auch wenn er ständig in Konzerte geht - macht Spaß, das Buch zu lesen!" (Alf Haubitz / HR)

"Die Autoren sind selbst Musiker und wissen, wovon sie reden. Das ist die Stärke des Buches, ganz eindeutig." (Hans Ackermann / RBB)

"Es macht Spaß, einmal derart grundsätzlich über das eigene Hören nachzudenken." Oliver Uschmann / Visions 04/08

"Ein reizvolles Spielzeug, eine Wundertüte voller Einfälle und Anekdoten." (Deutschlandradio Kultur)

ernst ströer